Heute sind wir nun direkt am Strand aufgewacht. Die Nacht war ruhig und wir haben wunderbar geschlafen. Nach dem Frühstück haben wir unsere Strandtasche gepackt und sind natürlich gleich an den Strand. Der Strand ist typisch italienisch komplett mit Liegen bestückt und leider gab es keine Stelle, an der man so ohne Liege liegen konnte. Also hatten wir keine andere Wahl, als uns Liegen und Schirm zu mieten – wobei es nicht ganz billig ist – 2 liegen + schirm = 20 euro… Das ist schon recht krass und da gibt es doch trotzdem leute wie unsere Liegen Nachbarin die sich 2 Liegen + Schirm für einen Monat gemietet hat…
Für 600 euro … Ich meine für dieses Geld konnte man mal in den Urlaub gehen, wenn ich mich recht entsinne. Aber die liegen sind klasse das muss man sagen lassen sich super einstellen und haben sogar einen Gesichts Sonnenschutz – was man bei den heissen Temperatur (über 30 Grad) echt gebrauchen kann – und dabei sind sie noch nagelneu.. Also nicht so versifft wie man sie in Spanien antrifft. Nun genug von den liegen… Quallen gibts hier – bzw garatiert gab es nur eine einzige und die hat sich natürlich mit esra angefreundet Mit einem lustigen Abdruck auf dem arm kam sie recht schnell wieder aus dem Wasser raus:) die Qualle war gerade so gross wie ein daumen und sicherlich nicht weniger erschrocken als esra…
Mittags haben wir Spaghetti gekocht und haben in der Strandanlage, bei dem netten alten Pärchen „Gilberto“ (wo wir auch unsere Strandliegen angemietet hatten) geduscht und sind dann nach San Marino, dem uneinnehmbaren, (steuer)freien Staat gefahren. Ganz hoch konnten wir nicht fahren, das es auf einem hohen Berg liegt. Also haben wir geparkt und sind mit einem Aufzug in die Stadt hochfahren. Dort oben sieht es eher aus wie eine Filmkulisse, ein Geschäft reiht sich an das andere- nur Luxusgüter, Mehrwertsteuerbefreit natürlich – wobei ich denke, dass es meist garnicht so günstig war. Die Stadt San Marino ist umgeben von Burgmauern und innen gibt es steile Gässchen. Aber alles in allem ist es nur Konsumstadt(staat),

Die Geschäfte machten gegen 19 Uhr zu und dann war es totenstill. Also wirklich wohnen tun die Leute nicht dort sondern eher ausserhalb der Burgmauern. Aber die Aussicht war wirklich wunderschön, auf der einen Seite nur Berge und Täler, auf der gegenüberliegenden Seite Rimini und das Meer.
Gegessen haben wir auf dem Parkplatz mit Aussicht und sind dann nach Rimini reingefahren.

Rimini ist eine Art Ballermann – sehr laut, sehr teuer, sehr sehr und nochmal sehr.-)
Wir sind wieder flanieren, Geschäfte anschauen und sind dann gegen Mitternacht weitergefahren nach Cattolica. Dort haben wir geschlafen. Sind morgens dann nochmal am Strand spazieren- aber der hat uns nicht nicht so gefallen, nur Bunkerbauten und kein italienisches Flair – das haben die Architekten der 70er Jahre zerstört, als der Bauboom wegen dem Touristenboom begonnen hat.
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