Gegen halb neun war ich schon wach und auch Lars wurde wach. Topfit und komplett durchgeschwitzt haben wir schnell unsere Badesachen gepackt und sind direkt an den Strand gelaufen. Das Wasser war so klar, dass man Fische und Krebse sehen konnte. Wir sind dann eine Runde geschwommen, haben ein paar „Merendine“ (die besten und flauschigesten Kleinkuchen – weiss nicht wie ich es sonst nennen soll, denn in Deutschland gibt es sowas nicht – weltweit) gegessen. Dann sind wir gegen 10 Uhr Freiluft Duschen an unserem Camper und haben uns dann fertiggemacht Richtung Giovanna, die momentan seit ein paar Monaten bei ihrem Freund in Italien wohnt. Vorher hatte ich mich schon wochenlang nicht auf ihre SMS gemeldet, damit ich mich nicht in der Vorfreude verplappere- wir wollten sie ja mit unserem Besuch überraschen. Aber dann tat es uns doch leid, weil sie hatte dann mir und dem Lars eine SMS geschrieben, warum keiner von uns sich meldet und ob alles in Ordnung sei. Also haben wir sie vor ein paar Tagen angrufen (mit unserer Italienischen Handynummer) und sie war so baff und konnte es nicht glauben, hat sich aber irre gefreut. Gegen 11 Uhr sollten wir in Piglio sein (liegt so ca, 40 Minuten von Rom) aber unser Navisystem hat die Strassen nicht gefunden und wir warne plötzlich auf einer Serpentinenstrasse auf einem Berg mit super Aussicht, aber keien Giovanna weit und breit. Dort mussten wir dann wenden in 67 Zügen auf einer Serpentinestrasse- war sehr spannend und das bei 50 Grad Hitze.
Wir sind dann den Berg runtergefahren aber dauernd an Piglio vorbeigefahren, weil das Strassenschild Richtung Piglio verbogen war und man somit das Schild nicht erkennen konnte. Giovanna war natürlich aufgeregt und rief so im Viertelstundentakt an, wo wir den blieben, sie warte schon die ganze Zeit auf dem BalkonJ
Letzendlich hat sie es nicht mehr ausgehalten (obwohl wir den Weg dann endlich gefunden hatten) und meinte wir sollen sofort stehenbleiben wo wir sind, sie holt uns ab. Es gab natürlich ein großes Widersehens mit dicken Umarmungen und Knuddeln. Ich hab mich sowas von gefreut sie wiederzusehen und es war so komisch, sich mitten in Italien zu sehen. Den Tag über haben wir bei ihr verbracht, Wohnung angeschaut, gegessen- Giovanna hatte sogar für uns gekocht (unglaublich, aber wahrJ ) Unndtücher haben wir dann dort in die Waschmaschine gestopft, später aufgehängt und die waren ruckzuck trocken, bei der Hitze,
Wir hatten uns soviel zu erzählen, und der Tag ging so schnell vorbei. Abends kam Elio und wir waren zu viert in der Altstadt Agnani (schwieriges Wort zum Aussprechen). Dort haben wir was getrunken und später dann abends Pizza gegessen. Gegen Mitternacht mussten wir dann leider schon los, da wir weiterfahren wollten. Giovanna hatte schon unser Bettchen hergerichtet, Elio hatte sich freigenommen für den nächsten Tag, dass tat mir dann so leid, aber wir konnten wirklich nicht bleiben. Ich hab noch ein paar Fotos geschossen, die ich Giovannas Mama dann schenken will, sie vermisst Giovanna ja ganz arg. Und dann haben wir uns schweren Herzens verabschiedet und sind weitergefahren Richtung Orbetello.
Noch keine Kommentare
Noch keine Kommentare.
Kommentarfeed TrackBack-Indentifikations-URI
Kommentieren
