Nachdem wir endlich Deutschland und Österreich hinter uns gelassen haben sind wir mit lachenden Augen nach Italien reingefahren. Dem Ritual meines Vaters folgend öffneten wir als erstes die Fenster und atmeten erstmal – wie mein Vater immer so schön sagt „aria fresca“ die frische Luft Italiens tief ein. Wobei man dieses Ritual eher im übetragenen Sinne sehen muss – sozusagen als einen symbolisch Akt, der den Eintritt ins geliebte Land zelebriert. In der Nähe von Bolzano übernachteten wir auf einer Autobahnraststätte. Unsere erste Nacht in einem Wohnmobil. Das erste Malwurden wir gegen 7 Uhr von einer Horde Reisebusmenschen geweckt sind aber gleich wieder eingeschlafen. Dann gegen 9 Uhr nochmals von einer Reisebusgruppe geweckt worden. Aber wir haben toll geschlafen,der FIAT hat ein super bequemes Bett. Wir waren gleich topfit, da der Himmel strahlendblau war. Wir haben gleich ein paar Sommersachen angezogen. Endlich Sommer! Dann habe ich meinen Espresso aufgesetzt – hat super geklappt mit dem Gasherd – wir haben gefrühstückt und sind dann gleich weitergefahren. Gegen 13 Uhr sind wir auf de
m Campingplatz angekommen, wobei wir uns trotz Navi einmal kurz verfahren haben. Der Campingplatz liegt 4km ausserhalb von Venedig, mit dem Bus der direkt davor abfährt kann man nach Venedig reinfahren – was wir natürlich auch gleich nach dem abstellen des FIAT gemacht haben. Der Bus hält an der Piazza Roma von dort aus sind wir durch zahlreiche Gässchen und unzähligen „Ponte“ – die kleinen Brücken bis zur atemberaubenden Piazza San Marco gelaufen. Gegen 22 Uhr waren wir wieder auf dem Campingplatz und sind dort gleich mal duschen gegangen da es den Tag über um die 30 Grad hatte. So haben wir unseren ersten Tag in Italien verbracht. In der Stadt der Liebe

